Grüner Stahl 05. Feb 2024 Von Iestyn Hartbrich Lesezeit: ca. 1 Minute

ArcelorMittal erhält Milliarden für „grünen Stahl“

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sagt der Beleschaft von ArcelorMittal in Bremen Milliardensubventionen zu.

Das Bremer Hüttenwerk des ArcelorMittal-Konzerns.
Foto: ArcelorMittal

Wirtschaftsminister Robert Habeck überbrachte die Nachricht persönlich: Auch ArcelorMittal darf mit üppigen Subventionen für die Produktion von „grünem Stahl“ rechnen. Der Bund fördert damit die Transformation in der Stahlindustrie. An die Stelle von Hochöfen treten in Zukunft Direktreduktionsanlagen auf Wasserstoffbasis. An Stelle der herkömmlichen Stahlkonverter sollen elektrisch betriebene Schmelzöfen zum Einsatz kommen. Dem Umbau der beiden Standorte Bremen und Eisenhüttenstadt steht damit nichts mehr im Wege.

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Habeck: Mitarbeiter von ArcelorMittal können sich auf Förderzusage verlassen

Habeck nutzte eine Betriebsversammlung des Stahlkochers in Bremen, um die erfreuliche Botschaft für die Belegschaft zu überbringen. „Es ist alles geklärt“, so Habeck. Zwar fehle mit der Notifizierung noch der letzte Schritt aus Brüssel. Habeck teilte den Mitarbeitern aber mit, sie könnten sich auf die Förderung verlassen.

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Salzgitter, Thyssenkrupp und die Stahl-Holding-Saar haben Förderzusagen bereits

Bremen wartet bereits mehr als zwei Jahre auf den positiven Bescheid. Die Stahlhersteller Salzgitter, Thyssenkrupp und die Stahl-Holding-Saar haben ihre Zusagen bereits bekommen. Der Umbau von ArcelorMittal Bremen ist auch ein bedeutender Schritt für die Klimapoliitk des kleinen Bundeslandes. Bislang geht fast die Hälfte der CO2-Emission Bremens allein auf das Konto der Stahlherstellung. Dies soll sich nun Ende der 2020er-Jahre ändern. Bis zum Jahr 2038 will Bremen schließlich komplett klimaneutral sein.

 

 

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